Anlässlich des 80. Jahrestags der US-Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. und 8.August 1945 und angesichts der aktuellen Drohungen des Einsatzes von Atombomben forderten Friedens-und Umweltgruppen am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus : Stoppt die Kriege und verbietet Atomwaffen! Laut gültigem UN-Atomwaffenverbotsvertrag von 2021 sind die Entwicklung, Produktion, Test, Besitz, Lagerung, Weitergabe und der Einsatz von Atomwaffen verboten. Doch die Atomwaffenstaaten ignorieren ihn. Weltweit existieren noch immer über 12.000 Atomwaffen, viele davon in ständiger Alarmbereitschaft. Angesichts wachsender globaler Spannungen – vom Stellvertreterkrieg zwischen Russland und USA gegen die Ukraine bis hin zum Krieg Israels im Nahen Osten – wird immer klarer: Atomwaffen sichern keinen Frieden – sie gefährden ihn.

Ein Atomkrieg kann nicht gewonnen und darf niemals geführt werden.
2.800 Milliarden Dollar jährlich fürs Militär haben uns nicht mehr Sicherheit gebracht. Aufrüstung und Militarisierung führen im Gegenteil zu immer größerer Konfrontation und Krieg.
Deshalb fordern wir:
• Stoppt die Wahnsinnsaufrüstung! Keine 220 Milliarden € pro Jahr fürs Militär und kein Ausbau der Kriegsinfrastruktur.
• Stattdessen mehr Gelder für Klima, Bildung, Soziales und das Gesundheitswesen
• Den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und das Ende der nuklearen Teilhabe.
• Einen Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.
• Keine Rückkehr zu Atomkraftwerken! Schon im Frieden bergen sie ein unbeherrschbares Risiko – und erst recht im Krieg
• Keine Stationierung von erstschlagfähigen US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland 2026 – unterstützt den Berliner Appell !
• Keine Kriegsvorbereitung und Aufrüstung für Nato-Angriffskriege
• Statt immer mehr Waffen zur Abschreckung, Wege zur Entspannung, Vertrauensbildung, gemeinsamer Sicherheit und Dialog.
Frieden ist der Weg!