**** Veranstaltung mit Claudia Heydt fällt wegen Krankeit leider aus, aber wird nachgeholt ****
Im Rahmen der Freiburger Friedenswoche fanden am Do. 20.11. und Mo. 24.11. zwei Veranstaltungen und eine Podiumsdiskussion beim DGB-Stadtverband zum Thema „Wie verteidigungsfähig müssen wir sein? Rüstung vs. Soziales“ am Di. 18.11. statt. Von der Podiumsdiskussion und der Zumach-Veranstaltung gibt es im Internet unter folgendem Link eine Video-Aufzeichnung:https://www.youtube.com/watch?v=73qle1dfB9A

Mo.24.11. 19:00, Hebelschule Andreas Zumach: Wer sind die ärgsten Feinde für den Frieden in Westasien…
Der Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der nachfolgende genozidale Krieg Israels
gegen die PalästinenserInnen im Gazastreifen sind für Westasien die bislang grausamste Etappe im
jahrzehntelangen Konflikt zwischen den jüdischen und den arabischen BewohnerInnen des Territoriums
zwischen Mittelmeer und Jordanfluß, -ein absoluter Brennpunkt der globalen Politik.
In der Folge hat sich Israel durch die gnadenlose Kriegsführung seiner Regierung international weitgehend isoliert. Der Internationale Strafgerichtshof hat Haftbefehl gegen Premierminister Netanjahu und zwei seiner Minister erlassen, und vor dem Internationalen Strafgerichtshof der UNO wird über die Klage gegen Israel wegen Völkermords in Den Haag verhandelt.
Doch in Deutschland, dessen Regierung den genozidalen Krieg durch Waffenlieferungen unterstützt,
wird fast jede Kritik an der Israelischen Politik dem Generalverdacht des Antisemitismus ausgesetzt.
Kann der „Friedensplan“ von US-Präsident Trump zu einem dauerhaften Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen
führen? Und wie könnte eine gerechte Lösung des Konflikts und ein friedliches Neben- oder gar Miteinander aller Menschen in Israel/Palästina gelingen? Diese Fragen möchten wir Andreas Zumach stellen.
FR. 28.11. 19.00, Hebelschule: Wohin führen Hochrüstung und Kriegsvorbereitungen
Deutschland bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Militärrepublik. Immer größere Anteile
des öffentlichen Haushalts werden ins Militär investiert (Stichwort 5% Ziel). Die Wehrpflicht soll
wieder eingeführt und mit einem „Operationsplan Deutschland“ soll die gesamte Gesellschaft kriegstüchtig
gemacht werden.
Was bedeutet es, wenn die wesentliche Aufgabe darin besteht Deutschland „als Drehscheibe für den Aufmarsch und die Versorgung verbündeter und eigener Streitkräfte“ vorzubereiten?
Die Referentin gibt einen Überblick über die aktuellen Pläne, wobei neben den Aufrüstungsprojekten
auch die weiteren gesellschaftlichen Umbauprozesse (Kriegswirtschaft , Sozialabbau, Abschaffung von
Zivilklauseln) in den Blick genommen werden. Es geht aber auch um mögliche Auswege aus der Sackgasse
der Militarisierung, eine Stärkung von Diplomatie und neue Abrüstungsschritte.
Referentin ist Claudia Haydt. Claudia Heydt ist Vorstands- und Gründungsmitglied der Informationsstelle Militarisierung IMI e.V. Autorin zahlreicher Publikationen zu deutscher und europäischer Militärpolitik.
Hier nachfolgend der Flyer mit den Veranstaltungen zum Download
